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Norwegen: Bergen-Kirkenes-Bergen – die Winterreise mit Hurtigruten Teil 4
2.03.2012 Alesund Pünktlich um 12.00 kommen wir in Alesund an. Das Wetter könnte nicht besser sein: Die Sonne scheint vom blauen Himmel und es ist angenehm warm, wie bei uns an einem schönen Frühlingstag. Wir haben drei Stunden Zeit, uns diese Stadt anzuschauen. Ich habe mir gestern einen der aufgelegten Stadtpläne geholt und eine Besichtigungsroute eingezeichnet: So wie ich das sehe, sollten wir alles in Ruhe besichtigen können, ohne Stress. Es gibt auch einen geführten Stadtrundgang, den man hätte buchen können, aber warum mit einer Gruppe von 30 Leuten auf Besichtigungstour gehen, wenn es auch anders möglich ist? Die treffen sich um 12:30 unten am Kai, was für uns heisst: möglichst rasch raus und loslaufen, damit wir einen Vorsprung haben und Bilder schiessen können, möglichst ohne Touristen drauf. Dafür verzichten wir auf das Mittagessen. Das klappt wunderbar, die Anlegestelle ist ganz nahe am Stadtzentrum und schon bald sehen wir in der Kongensgate die erste Jugendstilhäuser, für die Alesund berühmt ist. Die Stadt brannte 1904 fast komplett ab. Mit Hilfe von Kaiser Wilhelm II, der ein glühender Verehrer Norwegens war, wurde die Stadt wieder aufgebaut, aber nicht mehr mit Holzhäusern, sondern aus Stein und der damaligen Zeit entsprechend eben im Jugendstil. Wir schlendern durch die Fussgängerzone, bewundern die schmucken Häuser mit ihren Giebeln, Erkern und Stuckfassaden.
Dann geht es weiter über die Lovenoldgata, die Korsegate, die in die Keiser Wilhelmsgate mündet, die nach Alesunds Wohltäter benannt ist.
Von dort ist es noch ein kurzes Stück über die Brücke, wo an der Apotekergata die wohl meistfotografierten Häuser von Alesund stehen:
(Wir machten diese Bilder gegen 13:00, und man sieht gut, wie sich das nordische Licht auswirkt: Die Fassaden sehen aus, wie in ein warmes Dämmerlicht getaucht, nicht grell beleuchtet, wie das in unseren Breitengraden der Fall wäre.)
Wir spazieren gemütlich die Kirkegata hinauf, vorbei an weiteren, reich verzierten Jugendstilhäusern mit schmucken Türmchen.
Die Strasse führt – wie ihr Name besagt – zu einer Kirche...
... und wenn man der ansteigenden Strasse dahinter folgt, sieht man auf die Anlegestelle der Hurtigruten hinunter, wo unser Schiff liegt:
Durch Quartierstrassen gehen wir den Weg zurück ...
... über die Brücke und dann alles dem Wasser entlang auf der Skansegata retour zum Schiff.
Es ist 14:25, und das heisst, dass wir noch fünf Minuten Zeit haben, uns am Dessertbuffet zu bedienen, dann gemütlich essen können und pünktlich um 15:00 auf Deck sind, wenn das Schiff ausläuft, und Kurs auf Molde nimmt.
25.03.2012, 23:59 von Karin |
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