ESSEN (awp international) - Der zweitgrösste deutsche Energiekonzern RWE steckt weiter in der Krise. In den ersten neun Monaten dieses Jahres brach der für die Dividendenberechnung wichtige nachhaltige Nettogewinn um 60 Prozent auf 763 Millionen Euro ein, wie das Unternehmen am Donnerstag in Essen mitteilte. Analysten hatten mit einem noch etwas schlechteren Ergebnis gerechnet, im frühen Handel verlor die RWE-Aktie in einem freundlichen Markt fast zwei Prozent. Neben der Energiewende gibt es neue Sorgen: Der längst sicher geglaubte milliardenschwere Verkauf der Öl- und Gasfördertochter Dea wackelt.

Volltext-Quelle