Montag, 20. Februar 2017, 00:19
 


Relax-Ego

24 Std. Balance-Suche zwischen
Kontakt-Ignorant und Kontakt-Dschunkie

Aktualisierte Fassung vom 16.05.2010 um 03 Uhr 25

Himmelfahrt heisst der Feiertag in Deutschland, schlicht Auffahrt in der Schweiz, der an meinem Wohnort, im Herzen der Schweiz, ein trister Tag war. Der Blick aus dem Fenster zeigte Grautöne und Regen im Stopp und Go Rhythmus. Es wirkte sich auf meinen Elan aus. Die, wie immer lange, Pendenzenliste wurde verdrängt und Prokrastination nahm mich in Beschlag. Prokrastination, eine Schwäche – nobody is perfect, not even von Relax – die sich leider immer wieder bei mir einstellt, sobald bedrohlicher Überdruck im „du musst Speicher“ auf ein normales Mass zurück kommt.

Dass ich mich mit diesem wiederkehrenden Gemütszustand in bester Gesellschaft bewege, ist mir klar, seit die legendäre Bloggerin Frau Müller in einem brillanten Artikel über Schmerz und Leiden der Fleissigen berichtet hat, welche angeödet und frustriert von den bedrohlich präsenten Pendenzen auf der To do Liste, ihre Entspannung darin suchen - und ihr Heil auch finden - sich mit Hingabe um Unwichtiges zu kümmern. Frau Müller, die Text-Biene, hat sich als gelegentlich infiziert bekannt und mir zur Erkenntnis verholfen, dass wir beide eine grosse Anzahl von Brüdern und Schwestern haben, die unter dieser schweren Bürde leiden. Letztlich entkommen wir aber nicht dem Zwang, auch die ungeliebten aufgeschobenen Arbeiten irgendwann zu erledigen.

          Gegoogelt: Prokrastination : Dinge vor sich herschieben!
          Und in einer Google Anzeige verspricht ein Autor als Nutzen vom
          Buchkauf: "Dinge geregelt kriegen - ohne einen Funken Selbstdisziplin“
 

Dazu halte ich bereits an dieser Stelle fest: Sicher bin ich immer wieder ohne Prioritäten-Disziplin, aber ohne ausgleichende Selbstdisziplin geht es ganz einfach nicht und selbst für diese Kontakt-Studie musste ich gegen Schluss Disziplin aufbringen, weil es von beabsichtigtem Spass zu Arbeit mutierte !!   

Mit keiner Lust sofort Wichtiges anzupacken, verführte mich der ruhige Kirchenfeiertag dazu, über Aspekte der Kontaktpflege und Kontaktsuche zu sinnieren. Als Thema ein weites Feld, über das ich in den letzten Wochen viel auf populären Blogs gelesen habe. Sinn, Zweck und Aufwand vom parallelen Unterhalt eines eigenen Nutzerprofils bei verschiedenen  Netzwerken wurde diskutiert und infrage gestellt. Die Variante Konto einfach schliessen, hatte ich bereits zuvor für mich ausgeschlossen, weil ich doch zumindest die Community  Entwicklung, inklusiv soziale Aspekte, mitbekommen möchte. Doch gekümmert habe ich mich bisher nicht anhaltend aktiv um die Mehrung meiner Kontakte bei Facebook, Linkedin, Plaxo und Xing.

Bei Facebook habe ich mich selber unter Pseudonym von Relax angemeldet, um eigene Eindrücke den vielen Medien News gegenüber stellen zu können. Das von Relax Konto blieb eine Karteileiche, bis mir der erste Kontakt aus der Bloggerszene angeboten wurde, wo ich gerade wegen meines Pseudonym erkannt und wohl als „tragbar“ eingeordnet werden konnte. Weitere Kontakte folgten nach diesem Muster, womit die Hürde zu weiteren Kontakten kleiner wird. So folgten dann auch vereinzelte Kontaktanfrage von Unbekannten – ausgestattet mit Pseudonym – die ich bestätigte. Und die junge Dame, die ihren Körper vermarktet, mit dem Ziel ein grosser Pornostar  zu werden, hat auch mein Okay Klick erhalten um ihre Facebook Fangemeinde anwachsen zu lassen. Sollte sie es eines Tages nach Hollywood schaffen, betrachte ich mich mit meinem Klick als ein Mäzen der frühen Stunde, der von Anfang an das künstlerische Talent geglaubt hat.  

Für mich selber ist es amüsant zu beobachten, wie locker ich in meiner Facebook Anonymität mit gewissen Aspekten umgehe, zu denen ich selbstverständlich eine sorgfältige Distanz bei den anderen Accounts bewahre.  Mehr noch. Das Grauen steigt in mir auf beim Gedanken, wie progressiv experimentierfreudig ich mich zeige, während der Alltag von Political Correctness geprägt wird, was schlicht bedeutet, dass jeder eindeutig klaren Aussage, sorgfältiges Abwägen auf der Goldwaage vorausgeht.

Durch simples Klicken wurde ich Mitglied bei z. B. den verrückten Partyvögeln und habe so einen beständigen Eingang an Einladungen zu Events und Partys jeglicher Art. Die täglichen Einladungen zum Festen, ausgehend von Facebook und die täglichen Viagra Discount-Angebote im normalen Mail Account! Ob da ein Zusammenhang besteht? Die tägliche Portion Viagra, längstens eine Spasspille die nicht mehr von einer spezifischen Alters- oder Bedarfsgruppe geschluckt wird.

Übrigens einfach als Tipp. Nichts bestellen, ausharren und zuwarten kann lohnen. Dank meiner Ignoranz auf die Spamflut, wird mir das Zeugs inzwischen mit bis zu 85 Prozent Rabatt angeboten. Auf die Einladung zur Gruppe „Eine Kamera auf jedes Damenklo“ habe ich nicht reagiert. Vielleicht habe ich die Pointe nicht begriffen, aber es war mir in jedem Fall zu heiss, dass mein Name in einer öffentlichen Motion auftauchen könnte.

Im Gegensatz zur Selbstanmeldung bei Facebook bin ich zu Plaxo, Linkedin und Xing eingeladen worden. Animiert worden - mach mit - schenk mir einen Klick. Unter Echtnamen versteht sich. Ich habe Wochen verstreichen lassen, bevor ich die Einladung zu Xing befolgte. Was insofern wichtig ist, als ich bei meinen eigenen Einladungen, gerne –innert Stunden – eine Reaktion feststellen könnten möchte. :-*

Bei Plaxo, ursprünglich nichts Anderes als ein Adressbuch im Web, bin ich auch eine Karteileiche. Bei Plaxo habe ich noch keine Suchminute für das Finden anderer Kontakte aufgewendet. Die ständigen News und Status Mails empfinde ich dann auch eher als unnötige Mails. Es war dann auch bei Plaxo, wo ich vor langer Zeit aus Versehen den falschen Button angeklickt habe, der zum Absaugen eines Teils meiner Outlook Kontakte führte. Nach 30 Sekunden,  einer oder zwei Minuten (oder?) realisierte ich was passierte und zog die Notbremse!

In dieser Zeit (!!) waren aber bereits in meinem Namen einige Einladungen, zu Plaxo, in den Cyberspace geschickt worden. Ärgerlich, ärgerlich. In meiner Outlook Adresskartei befinden sich natürlich auch Datensätze von Personen, die nur Post erwarten, wenn man eine gute Nachricht zu vermelden hat, wie z. B. „Sie haben im Lotto gewonnen“ oder „Sind Sie bereit? Habe einen Million Dollar Job für Sie“ etc. Auf jeden Fall ruhen bei Plaxo noch ca. 100 meiner Adressen, die dank meiner Notbremse Betätigung die Plaxo Einladung nicht bekommen haben. Habe aber seither den Knopf nicht gefunden, um alle diese Adressen bei Plaxo zu löschen. Mit meiner Sicht, besser nicht löschen als einen versteckten Sendebefehl auszulösen, habe ich mich sehr passiv verhalten.  

Zwischenfazit: Plaxo ist mir wurscht und Gleiches gilt für Facebook, bei welchem meine Pseudonym Registrierung ein zusätzliches, erhebliches Handicap darstellt. Dieses Handicap existiert nicht bei meiner Echtname Präsenz bei Linkedin und Xing, aber meine Kontaktbörse ist dort nicht wirklich besser, ging es mir bei Auffahrtsgedanken durch den Kopf. Womit ich auf dem Pfad der Prokrastination landete, ohne zu realisieren, dass ich dabei war 24 Stunden Lebenszeit in ein Experiment zu investieren.

Als ich zu Xing kam, musste man noch eingeladen werden! Dieser Anstrich von Exklusivität wurde inzwischen fallen gelassen. Ausser einem ersten Strohfeuer Elan nach der Registrierung, habe ich letztlich nicht wirklich mit ernsthaftem Interesse, Energie in die Jagd nach Erhöhung meiner einsehbaren Kontaktanzahl investiert. Doch an Auffahrt war plötzlich das innere Feuer da, etwas gegen meine lausige Anzahl von 23 Kontakten – angehäuft seit 11/2007 – zu tun. 
 

Die den Schweizern vertraute Einstellung – wir geniessen das schöne Inseldasein / splendid isolation – wollte ich durchbrechen. Hei, du kennst so viele Leute, du musst nur wollen. Ein so irreführender Gedanke, wie der Übergewichtige der glaubt morgen schlank sein zu können, wenn man denn tatsächlich diesen Wunsch verspüren würde. Gut 24 Stunden habe aufgewendet, um meine Kontaktbilanz zu erhöhen. Die gewonnen Erkenntnisse waren interessant aber auch ernüchternd. Hier einige Aspekte die – wie ich glaube – allgemeine Gültigkeit haben.

A) Es ist sehr einfach Freunde und Bekannte zu identifizieren, die noch nicht Nutzer eines Business Networks sind. Diese Leute haben aber TENDENZIELL eher keine Lust Mitglied zu werden und vermutlich ist man auch nicht der Erste, der sich mit einer Anfrage/einer Einladung meldet.

  • Das Gewinnen solcher Neumitglieder ist für die Netzwerke besonders interessant und wird dann auch mit Bonuspunkten belohnt, die bei Xing bei 7 neuen Usern zu einem kostenlosen Monat Premium Mitgliedschaft führt. Aktueller Wert Euro 4.95 bzw. ca. CHF 6.93. Das Premium Abo hat den Vorteil, dass man z. B. die Besucher des eigenen Profils zurück verfolgen kann und deren eigenes Profil lesen kann. Ausserdem kann man ohne Umwege und Tricks in den vorhandenen User Profils stöbern.
     
  • Mir fehlen im Moment noch 78 neue Nutzer, damit ich zu einem Jahr kostenloser Premium Mitgliedschaft komme. Also nicht scheu sein. Wer  schon lange den Drang verspürt, bei Xing dabei zu sein, soll sich bei mir melden. Es lohnt sich (für mich).

B) Die Suche nach Freunden und Bekannten, die bereits Mitglied sind, ist der gleiche Vorgang, wie bei A). Die Schwierigkeit besteht darin, die Leute im Kopf abzurufen, denn von Geschäftsbekannten im weitesten Sinn, hat man nicht unbedingt Outlook Daten und die Visitenkarte ist so gut versorgt, dass man besser nicht zum Suchen anfängt.

So habe ich dann den Suchweg benützt, die Kontakte von mir bekannten Personen durch zu klicken. Nein, nicht aus Neugierde sondern in der Hoffnung auf Personen zu stossen, die ich selber auch kenne! Womit dann die Chance besteht, einen Kontakt zu gewinnen, einen Kontakt aufzufrischen.  Nochmals, es ist keine Neugierde dabei, denn das Durchblättern von hunderten von Kontakten, die Kontaktkönige aufzuweisen haben, artet zu richtiger Arbeit aus. Damit man vorwärts kommt, bleiben nur Sekundenbruchteile für den Blick auf Namen, Foto sowie Arbeitgeber oder Berufsbezeichnung, um einen möglichen Treffer zu identifizieren. Findet man einen bekannten Namen, muss man sich im Kontaktkatalog die richtige Seite merken. Denn entweder klickt man den Kontaktbestand der aktuellen Person fertig, bevor man der Spur der entdeckten Person folgt oder man macht dies sofort und kehrt später an die Abweichung vom ersten Suchpfad zurück. Wobei es zu Irrwegen führen kann, wenn man immer neuen Treffern folgen will.

C) Entdeckt man einem bekannte Personen als Xing Nutzer, sieht es bereits nach einem gewonnen Kontakt-Treffer aus. Hoppla, diese schnelle Annahme ist falsch und führt zu einigen psychologischen und philosophischen Gedanken,  die auch Selbstkritik auslösen können.
 

  • Wer kennt sie nicht die Sätze in Weihnachtskarten, „Wollen wir uns mal zum Lunch treffen?“ über die man zuerst wegen Zeitmangel hinweg geht und später vergisst! Und sind diese Worte oft nicht auch reine Floskeln, weil ohne konkreten Terminvorschlag – fast – nichts Wert ! Wenn von solchen Personen eine Reaktion auf die Xing Anfrage ausbleibt, weiss man ... uups .. dein Schweigen ist nicht gut angekommen.
     
  • Auf eine Kontaktanfrage bei Plaxo hatte ich nicht reagiert, weil ich weder Passwort noch die verwendete Mail Adresse finden konnte. Bei xxx Mailadressen lässt sich dieses Problem nicht mit zwei Versuchen in zwei Minuten erledigen, womit Prokrastination zuschlägt. 
     
  • Eine Person meldete sich mit dem Hinweis zurück: Kann dich nicht verlinken, sende mir ein neues Mail. Okay, starte neuen Versuch und das System weist mich darauf hin, diese Person ist im Moment nicht erreichbar. 
     
  • Zwei weitere Personen schreiben mir fröhliche Mails zurück aber die gewünschte Kontaktbestätigung  ist nicht dabei. Nehme mal mangelndes Systemverständnis an !?
     
  • In den USA entdecke ich ein Profil, das einem Neffen von mir gehören müsste. Ich schreibe,  „..wenn x und y deine Eltern sind, dann bin ich Dein Onkel!“ Keine Antwort.
     
  • Dann gibt es Kontaktversuche, wo man die Funkstille nicht versteht, weil kein eigenes Fehlverhalten im Gedächtnis auftaucht. Gültig ist hier, dass halt alte Kontakte auch ein Verfallsdatum tragen, wenn der Kontakt lange her ist, wenn Personen gerade erfolgreich in der Sonne stehen und bei der Gunst der Stunde, keinen Vorteil mehr erkennen können, warum es den alten Kontakt braucht.

  • Beim Begegnen in Zürich-City oder im Restaurant hat es zwar seither immer noch für eine Geste gereicht – Winken, Nicken, Mund verziehen – was man dann selber grosszügig als freundschaftliche Reaktion interpretiert hat, aber beim ernsten Kontaktvernetzungs-Spiel  gelten dann plötzlich andere Spielregeln.

  • Das öffnet einem die Augen bei der Wertung von Kontakten und hilft dann auch in den Momenten selber zum coolen Verhalten, wo man von den selben Leuten plötzlich wieder einen Anruf bekommt, weil man doch immer den guten Informationszugang schätzt und froh wäre, wenn man eine Antwort hätte oder eine dringend gesuchte Information beschaffen könnte.

  • Nun nicht immer bin ich von Prokrastination betroffen. Zum Glück gibt es genügend helle Momente, wo man die eigenen Prioritäten erkennt und lebt. Zahlt sich dann in einer Relax-Haltung aus.

  • Als Ergänzung sei hier auch festgehalten, dass ich es als alter Headhunter Fuchs auch gewohnt bin. dass mich die Leute solange sie etwas von mir wollen, immer zuerst sehen und ihre Freundlichkeit dann unbedingt zur Kenntnis bringen müssen. Bildlich gesprochen: Verlasse ich den Zürisee-Dampfer, sieht man mich schon von Weitem am Paradeplatz!

  • Wenn man(n) dann die neue Herausforderung gefunden hat, reicht es bei einer Begegnung im Ein- / Ausgang bei Sprüngli, allenfalls noch zu einem müden Lächeln.

  • Aber so ist es halt im Leben. Bin es gewohnt und habe kein Problem damit.

 
D) Allgemeine Erkenntnisse bei meiner intensiven Stöberaktion auf Xing 

  • 1. Die Netzwerke werden primär von jungen Menschen aktiv genutzt. Umkehrschluss. Es ist keine Ausrede, wenn ich feststelle, dass der Bereich der Alterspyramide zu dem man gehört, darüber entscheidet, wie schwierig oder wie locker das Sammeln von Kontakten wird. In meinem Altersband  erschrecken die Leute morgens  schon beim Aufwachen und quälen sich anschliessend mit der Dauerfrage, wie früh sie die Anmeldung fürs Altersheim deponieren sollen.

    • Merke, das Angebot an Krippen- und Kindergartenplätzen nimmt zu,  weil die Zahl der Kinder abnimmt.
    • Das Angebot an Altersheimplätzen nimmt quotenmässig ab, weil die Flut der Hundertjährigen zu nimmt. 

Spass beiseite, in meinem gewachsenen und kultivierten sozialen Netzwerk, wissen die Leute nicht was ein Blog ist, ein Blogger wird bestenfalls als Raser verstanden und Communities sowie Biz Netzwerke sind Ausdrücke, die selbst von jenen nicht verstanden wird, die eigentlich zur Zielgruppe der Anbieter gehören. 

  • 2. Ohne statistische Untermauerung behaupte ich auch, dass Personen mit
    Anstellungen in grossen Firmen, in ihren Profilen die grösseren Kontaktzahlen vorweisen, wie Personen deren Karrierepfad in KMUs verläuft.

    Diese Feststellung führt in der Anwendung dann auch dazu, dass man an einer grossen Anzahl an Kontakten erkennen kann, dass jemand vor der aktuellen Stelle vermutlich in der grossen Firma X oder Y  gearbeitet hat.

    Wer häufig die Stelle wechselt, verfügt auch über mehr Kontakte, wie Personen mit langen Zeitperioden beim gleichen Arbeitgeber. Und ist dies bei einem KMU, führt dies zu niedrigeren Kontaktzahlen. 
     
  • Studienjahre führen wiederum zu erkennbar mehr Kontakten und dies umso auffälliger, je kürzer die Zeit zum Studium Abschluss zurück liegt. 
     
  • Aus den zuvor getroffenen Feststellungen lässt sich ableiten, die grössten Kontaktzahlen bei jenen Personen zu finden sind, die z. B. vor 5 Jahren das Studium abgeschlossen haben, inzwischen beim 2. oder 3. Grossbetrieb als Arbeitgeber angekommen sowie sportlich und kulturell engagiert sind. Deren Kontaktliste kann so eindrücklich lang sein, dass es das Total an Kontakten von 15 bis 20 ordentlich vernetzten Alten braucht, um einen zahlenmässigen Gleichstand zu schaffen.
     
  • Auffallend grosse Kontaktlisten weisen auch Personen auf, welche Aufgaben im Bereich Event Manager, Medien, Schulung, Verkauf, Marketing etc.  wahrnehmen. Also Kontakt zu Kunden und Konsumenten wahrnehmen können bzw. Leute im Backoffice sind da eindeutig im Nachteil.
     
  • Last, but not least, noch eine Schmunzelfeststellung. Profile die mit dem attraktiven Foto einer Frau versehen sind, erzielen hohe Klickraten, unabhängig von der Substanz der sonstigen Angebotsinformation.

 E) Mein Ausführungen beziehen sich auf Xing. Was ich bei Xing vermisse ist, dass ich zwar alle die Einladungen sehen kann, die ich an NICHT-Xing-Nutzer verschickt habe, aber keine Funktion gefunden habe, die mir zeigt, an welche mir persönlich bekannte Xing Nutzer ich ebenfalls eine Kontaktaufnahme verschickt habe.

Bei der aktivern Nutzung gefiel mir Xing besser als Linkedin. Linkedin will schneller Geld sehen für die Nutzung von Zusatzfunktionen. Zum Beispiel für die Funktion InMail, worüber ich nur lachen kann. Auch das Suchen nach bereits persönlich bekannten Personen, geht nur über die Einzelsuchfunktion. War mir schnell zu mühsam und ich habe es eingestellt. 

Fazit: Ich habe 24 Stunden Zeit und Energie aufgewendet, um meine bescheidene Anzahl von Kontakten aufzumöbeln. Ist eine Verdoppelung der Kontakte – also 100 Prozent Zuwachs ein Erfolg? Was ich noch nicht erreicht habe! Im Moment habe ich bei Xing von 23 Kontakten auf 40 Kontakte zugelegt. Und bei Linkedin habe ich auch vier zusätzliche Kontakte. Ohne Antwort zur Zeit, also Hoffnungswerte, verbleiben im Moment noch ungefähr 20 !

Zahl ist nicht exakt, weil ich eben gar nicht mehr feststellen kann, wie viele Mails ich verschickt habe. Wobei anzumerken ist, dass man auch „Kontakte wieder verlieren kann“ ohne eine Mitteilung zu erhalten, Womit man letztlich immer nur ungefähr weiss, wie gross die Kontaktanzahl sein sollte.

Von den unerledigten Kontaktanfragen, bin ich bei den „Alten“ - die seither ohne Zugehörigkeit zu einem virtuellen Kontaktnetz gelebt haben – eher  pessimistisch. Wobei es auch Jungakademiker gibt, die sich nicht zu einer Mitgliedschaft bei einer Community erwärmen können. Relax-Junior der Jüngere gehört zu diesen Spezies.  Auch im engeren Freundeskreis gibt es erwachsene Kinder mit abgeschlossenem Studium, die im Frühjahr 2010 noch keinem Biz Netzwerk angehören.

Aber ich habe den Ehrgeiz die Verdoppelung von 23 auf 46 Xing Kontakte zu erreichen plus ca. 20 Kontakte bei Linkedin. Antrieb ist jedoch nicht die grössere Kontaktanzahl sondern vielmehr das Persönlichkeitsmerkmal,  Ziel gesetzt, jetzt gilt Dran bleiben und Prokrastination greift bis dahin nicht. Danach ist es mir allerdings wieder Piep egal. Der Aufwand für ständiges Wachstum meiner Kontaktanzahl ist mir schlicht zu gross. Mein Eindrücke sind festgehalten und sollen helfen, mit dem Thema neu umgehen zu können, ganz nach dem Relax-Motto:


Wahrnehmung ist eine Frage der Perspektive !

Posting vom 15.05.2010 um 18 Uhr 37
Aktualisierte Fassung am 16.05.2010 um 03 Uhr 25

16.05.2010, 03:26 von Relax-Senf | 7428 Aufrufe

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