Montag, 24. April 2017, 05:29
 

Merkels Flüchtlingspolitik wird Deutschland spalten


Der Merkel-Auftritt war sehr interessant und hat einen Spalt Einsicht in ihre Leadership-Qualitäten vermittelt, denn, sehr zu meiner Überraschung, Anne Will hat sich nicht einfach als Spot-on-Beleuchterin für den Flüchtlingskurs der Kanzlerin betätigt. Sie versuchte durchaus die Stimmung im Land darzustellen und wollte Antworten auf ihre Fragen, die sie für das Wahlvolk artikuliert hat.

Merkel blieb keine Antwort schuldig, aber als erfahrene Politik-Powerfrau hat sie nur jenen Teil der Frage angenommen, auf die sie eine Teilantwort gegeben hat. Merkel hat Seehofer gelobt und gelobt, obwohl sie ihn sicher lieber in der verdienten Frühpension sehen würde. Alle CDU-Ministerpräsidenten die ihr in die Quere kamen, hat sie abserviert. Mit dem CSU-Frontmann klappt dieses Abmurksen nicht. Stattdessen wurde Seehofer auf einer Stufe mit vielen ehrenamtlichen Helfern gelobt. Auch dass Merkel da und dort die Fragen von Will auf die Nerven gingen, weil sie ihrer Meinung nach die Antwort schon zuvor abgab, hat Merkel brav . mit der Faust im Sack – kaschiert. Hm, die Fernsehgemeinde wirkt mässigend.  

Diese Wahrnehmung betrachte ich als wichtig, denn sie lässt die Interpretation zu, wie Merkel mit Mitarbeitenden und Ministern umgeht, die bei ihrer fast-track-woman-Denkweise nicht mithalten können. Aber Will als Moderatorin hat ja nicht für das eigene Verständnis nachgefragt sondern für den steuerzahlenden Zuschauerbürger. So hat dann auch Merkel immer freundlich lächelnd, Antworten wiederholt, schliesslich war sie im Fernsehen und sass nicht am Kabinettstisch.   

Sie hat keinen einfachen Weg beschrieben und bei der Zeitachse von vielen Jahren gesprochen. Ehrliche Darstellung, auch wenn Jahrzehnte zu gebrauchen, die noch offenere Kommunikation gewesen wäre.  

Merkel hat jedoch die eskalierenden Probleme im Bürgeralltag ausgeblendet und wo sie es nicht tat als Peanuts aussehen lassen.
 

Durch die kontinuierliche Wiederholung von Wir schaffen das" wurden die eskalierenden Probleme weggewischt und auf ein simples  Format reduziert, mit welchem der zu bezahlende  Leistungsbetrag aller Bürger - verbunden mit Schmerzen und wirtschaftlichem Leid für einen Teil der Bevölkerung – als ein Bürgerbeitrag, wie die schwäbische Kehrwoche einhalten, dargestellt wurde. Ein kleiner Beitrag zugunsten Aller. Einfach eine simple Geschichte die keine Aufregung rechtfertigt.  

Der Merkel-Kurs wird die Bevölkerung spalten. Anders ausgedrückt, der Anteil der zufriedenen Bürger, die Anteil am Wirtschaftserfolg von Deutschland nehmen, wird abnehmen.

Die Bürger in Deutschland haben sich zu fügen, es ist ihnen letztlich schon lange genug gut gegangen. Basta.


Basta reicht aber nicht, wird von immer mehr Menschen nicht angenommen werden. So unabänderlich wie der Zustrom an Flüchtlingen anhält, so sicher werden mehr und mehr Bürger in Deutschland dem Merkel-Kurs den Rücken zudrehen. Die Wählerstimmen für die CDU werden schrumpfen.

Merkel ignoriert die Probleme im eigenen Land und im Hinblick auf die mal zuvor gemachte Aussage, dass sie  nicht erneut eine weitere Legislatur-Periode als  Kanzlerin  anstrebt, ist sie offenbar zum Machtkampf mit Partei und Volk bereit. Eine Abwahl ist letztlich ein Randereignis in der Geschichte verglichen mit der Chance als Quantenfigur in die Geschichte einzugehen.

Den absehbaren Kollateralschaden den sie der Mittelschicht beifügen wird, wenn ihr Kurs ohne Korrektur fortgesetzt wird, nimmt sie in Kauf obwohl dieser in der Geschichte einmaliger Politikentscheid ohne Beispiel dasteht. Der Kurs alle Flüchtlinge aufzunehmen, die nach Deutschland kommen wollen, gehört vom Wahlvolk legitimiert. Diese Bestätigung nicht zu suchen, setzt Ego und persönliche Erfolgsziele über den Volkswillen.


Deutschland braucht Zuwanderung. Deutschland erträgt und profitiert von Flüchtlingen. Das ist unbestritten. Es geht um die Frage, wie viele Flüchtlinge in welcher Zeit aufgenommen und qualitativ zu einem korrekten Mindestmass versorgt werden können.

Die grenzenlose Aufnahme von Flüchtlingen nach dem Merkel-Credo produziert laufend Verlierer im Mittelstand und in den sozial ohnehin benachteiligten Bürgerschichten in Deutschland.

Die Merkel-CDU und die Grünen sind zurzeit für alle Bürger nicht wählbar, denen das Hemd näher als die Hose ist. Ein Dilemma, das die Entstehung neuer politischer Kräfte begünstigt.

In Bayern besteht diese Alternative in Form der CSU, die im Moment die einzige Kraft ist, welche Merkel nicht völlig ignorieren kann.

Merkel hat viele wichtige Stärken und Qualitäten. Ein hervorstechendes  Merkmal ist, das sie wohltuend von einem erheblichen Teil der weltweiten Politikergilde unterscheidet, dass sie für Korruption nicht empfänglich ist. Bravo, sehr gut.

Ein Schwäche ist dagegen, dass sie politische Versprechen nicht einhält, wie z. B. es gibt keine Maut mit mir und es gibt keine MWST-Erhöhung.

Von daher ist die Frage erlaubt, ob sie wirklich das Versprechen einhalten wird, dass kein deutschen Bürger schlechter versorgt wird, als Flüchtlinge. Zweifel sind angebracht, denn bereits vor der Flüchtlingsflut gab es Deutsche, die mit ihren Problemen alleine gelassen wurden. Weder Regierung noch aus der Promi-Star-Kaste wurde ihnen Hilfe angeboten. Wenn die Betroffenen-Quote - sprich Wahlstimmenquote - nicht hoch genug ist, scheren sich die Christen und die Grünen keinen Deut um das Wohl deutscher Bürger.  
 
Auf dem Weg zur heiligen Angela, ist sie bereit einen Teil der deutschen Gesellschaft als Hobelspäne zu betrachten, weil sie ihre grenzenlose Flüchtlingsaufnahme als wichtiger betrachtet als das Wohl der deutschen Bürger sicher zu stellen.

25 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung ist Angela Merkel mit Kursdiktatur dabei, eine erneute Spaltung der Gesellschaft in Deutschland herzustellen.



08.10.2015, 17:05 von Relax-Senf | 144561 Aufrufe

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