Donnerstag, 29. Juli 2010, 21:06
Willkommen, Gast!   de
Blog Community > Emotionen > Fakten > News  

Herrschaft Wirtschaft

RSS-Feeds

Die jungen Deutschen und Ihr Europa

Die jungen Deutschen und ihr Europa

Der Euro schwächelt weiter – Ausgang völlig offen. Wenn das so weiter geht, ist der Tag nicht mehr fern, an dem über den Ausstieg – erzwungen oder gewollt – einzelner Länder aus dem Währungsverbund diskutiert werden wird. Dann wird ein Tabu gebrochen – und es wird eine ganz neue Diskussion darüber stattfinden müssen, was wir denn unter Europa verstehen können und sollen?

Weiterlesen... | 06.06.2010, 18:43 | 0 Kommentare | 100 Aufrufe

Sind Sie, Kunde, Konsument oder Mensch?

Sind Sie Kunde, Konsument oder Mensch?

Wer denn nun die Profiteure der modernen neuen Arbeitswelt wären, wird oft gefragt. Fragt man Wirtschaftsverbände, so hört man eines eher früher als später:
Der erste Profiteur ist der Kunde.
Danach profitiert der Kunde vom immer grösseren Angebot (aus der ganzen Welt, Globalisierung sei Dank) zu immer billigeren Preisen.

Weiterlesen... | 18.04.2010, 22:06 | 0 Kommentare | 193 Aufrufe

Auf Dinge verzichten, die ich gerne mache

Auf Dinge verzichten, die ich gerne mache

Die Professorin Miriam Meckel, von deren Blog auch schon Artikel in der Blogbibliothek erschienen sind, hat ein Buch geschrieben:

Miriam Meckel: Brief an mein Leben. Erfahrungen mit einem Burnout. Rowohlt Verlag, Hamburg 2010, 224. S.


In einem Interview mit dem Tages Anzeiger erzählt sie von ihrem von Körper und Geist erzwungenen Marschhalt. Es wird dabei eindrücklich deutlich, dass sie sich selbst bewusst ist, dass die Gründe, welche dazu geführt haben, nicht einfach verschwinden, sondern dass es weiterhin darum geht, den allgemein vorhandenen Ansprüchen und Impulsen, welche wir in unserem Alltag verspüren, mit Strategien zu begegnen, die uns helfen, uns nicht im endlosen Strom von Kommunikations- und Betätigungsanreizen zu verlieren und dem, was “Erfolg” meint, gelassener entgegen zu treten.

Weiterlesen... | 09.03.2010, 23:46 | 0 Kommentare | 68 Aufrufe

Wenn der Staat unter die Räuber geht

Wenn der Staat unter die Räuber geht

Es sind wirklich komische Zeiten. Immer wieder werden neue Schlachtfelder zwischen Deutschland und der Schweiz eröffnet. Aber nun geht es längst nicht mehr um ein nachbarschaftlich gestörtes Verhältnis, es geht auch nicht um den Kleinstaat Schweiz und in ihm um den vermeintlichen Profiteur auf Kosten anderer dank rechtsverdrehenden verschrobenen komischen Ansichten zur Behandlung von Steuersündern. Das sind alles nur Scheingefechte. Nein. Es geht darum, dass es hüben wie drüben keine Politiker mehr gibt, welche die Rechtsstaatlichkeit als demokratisches Prinzip über das eigene Kalkül stellen. Es wird Recht gebogen und in einer Weise plötzlich moralisiert, welche dem einzelnen Bürger vorerst gar nicht aufzeigt, welche Art Paradigmenwechsel sich da gerade im gesamten Staats- und Demokratieverständnis vollzieht.

Heute war am Schweizer Radio die Frau Nales aus Deutschland zu vernehmen mit der Position zur Frage, ob der deutsche Staat sich der gestohlenen Bankdaten eines Hehlers bedienen solle, um Steuersünder dingfest zu machen, oder eben doch nicht?

Sie meint:

Natürlich soll man. Denn die Steuerhinterziehung, die damit aufgedeckt werden kann, ist der Diebstahl, den es zu ahnden gilt.
Und die Politik brüllt Beifall. Und mancher Bürger auch. Endlich geht es “denen da oben” mal an den Kragen.
Es sind die gleichen Bürger, welche bei jedem Polizeieinsatz eine Unverhältnismässigkeit der Mittel vermuten. Die Haltung der Frau Nales nun beinhaltet in sich eine Wertung, welche ein ganz neues Licht auf die Verhältnismässigkeit der Mittel des Staates wirft:

Wenn die allgemeine Stimmung in der diffusen Form, wie sie nun durch die Parlamente wabert, sich festsetzt, dann kann das in Zukunft heissen, dass, um den Dieb zu packen, gestohlen werden darf, um den Mörder zu fangen, gemordet werden wird. Um dem Staat zum Recht zu verhelfen, wird das Recht – so mal vorübergehende – gebrochen. Denn genau das heisst das, was hier geschieht: Ein Staat setzt die Rechtsstaatlichkeit ausser Kraft, indem er einem Hehler für Diebesgut einen Millionenbetrag bezahlt, um damit einen 50mal höheren Steuerbetrag eintreiben zu können (der immer noch nur ein Tropfen auf die Staatsverschuldung darstellt und wohl eine Vielzahl anderer Geldmittel aus dem Land treibt, zumindest schleichend – und deren Besitzer aus dem Verantwortungsgefühl für diesen unberechenbar werdenden Staat).

Der Staat verhält sich nun also korrupt, aber nur ein bisschen. Und verantwortet wird das Ganze vom gleichen Minister, der zuvor zur Bekämpfung des Terrorismus die Überwachung des Bürgers in einem Ausmass in Kauf nehmen wollte, das ganz andere Entrüstungsstürme hervorrief. Das Problem aber ist nur in der Ausgangslage das gleiche. Denn hier müssen nicht verschiedene Rechtsgüter gegen einander abgewogen werden, hier wird Gleiches oder sehr Ähnliches mit gleichen Mitteln bekämpft. Der Staat wird zum Rechtsbrecher, um Rechtsbrecher zu stellen.
Womit der einzelne Bürger einen grossen Teil seiner scheinbar objektiv einklagbaren Rechte gefährdet sehen sollte: Er wird nur so lange vor Rechtsbruch durch den Staat geschützt, als dieser Staat nicht ziemlich willkürlich seine Prioritäten verschiebt und neue Wahlkampfthemen findet (und in Rechtsdingen ist ein Vorgehen, das von 51% goutiert wird, dennoch willkürlich, wenn es rechtlich entsprechend beurteilt werden kann, denn das ist genau das Wesen und die Funktion des Rechts) .

Im Grunde allerdings verhält sich der deutsche Staat tatsächlich “gesetzeskonform” (aber nicht rechtskonform): Eben lese ich im Tagesanzeiger, dass nach deutschem Prozessrecht das Gericht durchaus die Beweiskraft von widerrechtlich beschafften (z.B. bei einer unbewilligten Hausdurchsuchung) Beweismitteln zulassen kann. Deutschland, ich weiss nicht, ob ich Dich nicht mehr kenne, oder ob ich Dich erst jetzt zu erkennen beginne. Einfach grausam, das alles.

Und wo sind sie geblieben, die Charakterköpfe der Politik, die Galionsfiguren, unter denen alles vielleicht nicht viel besser war, man aber wenigstens glauben konnte, ein paar Menschen hätten ein paar Dinge wirklich im Griff, und dies tatsächlich mit einigermassen verständlichen Absichten?

Weiterlesen... | 01.02.2010, 21:04 | 1 Kommentare | 160 Aufrufe

Preiskrieg, nächste Runde

Ziel erreicht: Lidl senkt die Preise und bekommt die entsprechende Presse: Die Coop-Sprecherin meint lakonisch: Preissenkungen würden allen Marktteilnehmern schaden. Tja, wohl war. Nur, was war zuerst da? Der Hahnschrei von Coop, mit dem sich die Basler zu Discontern schrien, oder das Beispiel von Lidl? In diesem Fall haben die Schweizer vorauseilend einen Kampf eröffnet, den sie nicht gewinnen wollen, wenn die europäischen Multis dies nicht wollen. Eine ganz riskante Strategie geht in die nächste Runde.

Weiterlesen... | 25.10.2009, 22:23 | 3 Kommentare | 222 Aufrufe

Quo Vadis - alle zusammen oder jeder für sich?

Wo geht die Reise hin?
Fragen sollte man stellen, aber zuerst muss ein wenig Klagen sein...

Weiterlesen... | 24.10.2009, 00:07 | 1 Kommentare | 234 Aufrufe

Ein Big Boss macht Mutterschaftsurlaub

Eine interessante und auch außergewöhnliche Situation:

Die Chefin von ABB Schweiz, Jasmin Staiblin, bekommt ein Kind. Und sie will den gesetzlich erlaubten Mutterschaftsurlaub von sechzehn Wochen in Anspruch nehmen.

Weiterlesen... | 11.07.2009, 16:51 | 5 Kommentare | 309 Aufrufe
Sortieren nach

MyComFor ist gratis

Einklappen

Blog Aufruf-Hitliste

Avatar
1565 Aufrufe
Avatar
1499 Aufrufe
Avatar
1267 Aufrufe
Avatar
1249 Aufrufe
Avatar
1195 Aufrufe
Avatar
1159 Aufrufe
Avatar
1136 Aufrufe
Avatar
1088 Aufrufe
Avatar
1056 Aufrufe
Avatar
1042 Aufrufe
Avatar
1004 Aufrufe
Avatar
994 Aufrufe
Avatar
970 Aufrufe
Avatar
947 Aufrufe
Avatar
920 Aufrufe
Avatar
873 Aufrufe
Avatar
864 Aufrufe
Avatar
846 Aufrufe
Avatar
706 Aufrufe
Avatar
695 Aufrufe
Avatar
687 Aufrufe
Avatar
682 Aufrufe
Avatar
642 Aufrufe
Avatar
637 Aufrufe
Avatar
637 Aufrufe
Avatar
627 Aufrufe
Avatar
625 Aufrufe
Avatar
624 Aufrufe
Avatar
613 Aufrufe
Avatar
612 Aufrufe
Startseite | Copyright | Impressum | Nutzungsbedingungen